Nachfolge in Familienunternehmen
"Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche."
Gustav Mahler (1860-1911, deutscher Komponist)
Setzt man diesen Auspruch in Bezug zu Familienunternehmen, so spürt man
auf der einen Seite die Erfahrung, das Bewährte und auf der anderen Seite
etwas was unabhängig vom Zeitgeist das "Feuer" des Unternehmens ausmacht.
Für die Aufgabe zwischen den Generationen scheint es uns sinnvoll und notwendig
nicht Äußerlichkeiten des vergangenen Zeitgeistes weiter zu geben, sondern
vielmehr diese Glut, welche das Voranschreiten nährt und die Leidenschaft für
besondere Leistungen weckt.
"Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt."
Francois Truffaut (06.02.1932 - 21.10.1984), frz. Regisseur,
Schauspieler und Produzent
Angenommen der Markt schreitet fortwährend voran und wir müßten für den
Erhalt der Marktposition Schritt halten, dann wäre die Nachfolge im Sinne
der "Fußstapfen" an sich bereits zum Scheitern verurteilt.
Für die Nachfolge in Familienunternehmen bedeutet dies, dass die nächste
Generation sich an den Veränderungen am Markt, der aktuellen Unternehmenssituation
und insbesodere an den eigenen Fähigkeiten orientieren muss. Um im Strom der
Zeit bestehen zu können, ist der Generationenwechsel, die Anerkennung
und Unterstützung dessen was die neue Generation einbringt erforderlich.
So kann jede Generation wieder sein Eigenes, seine Leistung zum Erfolg
des Familienunternehmens hinzufügen.
Die Kraft die eigenen und speziellen Potentiale der nächsten Generation
voll einzubringen ist für unser Verständnis der maßgebende Erfolgsfaktor.
Gleichwohl wo Sie sich im Nachfolgeprozess befinden, nehmen Sie
sich Zeit um Ihre Momente des Marktes, des Unternehmens und Ihrer Potentiale
zu erkennen. Wir stehen Ihnen hilfreich zur Seite.
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Vererben - Erben
"Wir sollten das Leben verlassen wie ein Bankett: weder
durstig noch betrunken."
Aristoteles (384-322 v. Chr.), griech. Philosoph, Begründer
d. abendländ. Philosophie
"So retten Sie Ihr Erbe" heißt es in regelmäßigen Abständen
in Wirtschaftsmagazinen. Geschürt wird da die Angst vor rechtlichen Änderungen,
und als Rezept wird zumeist die "Vorweggenommene Erbfolge" (Schenkung) angepriesen.
Doch wann ist der richtige Moment um zu vererben? Sind Sie bereits so weit oder
sind sie noch durstig? Angenommen Sie wären noch durstig, welchen Sinn würde es
machen, zu Verschenken bzw. weiter zu geben nur um evtl. Steuern zu sparen?
In wie fern könnte der Beschenkte mit dem Geschenkten umgehen bzw. agieren?
"Was du bist hängt von drei Faktoren ab: Was du geerbt
hast, was deine Umgebung aus dir machte und was du in freier Wahl aus deiner
Umgebung und deinem Erbe gemacht hast."
Aldous Huxley (1894-1963), engl. Schriftsteller
und Kritiker
Wenn man besagtes mal so annimmt, kann man vielleicht nachvollziehen, dass
Steuergesetze ein schlechter Ratgeber für das Vererben und Erben sind.
Vielmehr ist anzunehmen, dass die Orientierung an Sekundärfaktoren wie dem
Steuerrecht (Primärfaktoren wären Vererben - Erben wollen und können bzw.
bereit sein) kontraproduktiv sein kann und schwerlich zum Vermögenserhalt
oder -mehrung beiträgt.
Gehen Sie in sich und spüren sich nach wie es um Ihre "Primärfaktoren" steht.
Wir stehen Ihnen dabei zur Seite, damit das sein kann was für Sie möglich und
sinnvoll ist.
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